Web 3.0
In der Computerfachzeitschrift e-Media (oder wie immer sich das Blatt schreibt), wird bereits Web 3.0 ausgerufen: „Revolution im Internet. Was ist besser als Web 2.0? Klar: Web 3.0. Neue Begriffe von Semantiv Web bis Ontologie.“
Und die müssens schließlich wissen… oder?
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Kurstagebuch (X)
19.12.2006
Dies hier ist der letzte Eintrag im Lernagebuch, da der Kurs nach dieser Einheit bereits zu Ende ist :(
Personal Learning Environments vs. ePortfolios
Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen PLEs und ePortfolios gibt es? Kann man sie gleichsetzen? Wie sieht ein ePortfolio eigentlich genau aus? Ist unser Kursblog ein PLE? Oder ein ePortfolio? Oder gar beides?
Zumindest auf die letzte Frage gibt es eine Antwort, die wir gemeinsam erarbeitet haben („offline“, also ganz altmodisch über eine face2face-Diskussion ;-). Im Grunde ist unser Blog ein ePortfolio, das sogar mehrere Funktionen erfüllt: es dient einerseits als Kursprotokoll bzw. -mitschrift und beinhaltet die vermittelten Inhalte sowie unsere persönlichen Reflexionen darüber, andererseits dokumentiert es unsere Entwicklung im Umgang mit Social Software und „Web 2.0″ über einen längeren Zeitraum (Oktober-Dezember). Unter Umständen ist es sogar ein Bewerbungsportfolio, beispielsweise wenn wir unseren Lebenslauf, durchgeführte Arbeiten etc. irgendwo speichern (eSnips?) und über das Weblog zugänglich machen/verlinken…
Tipps & Tricks-Börse
Heute gibts zwei Tipps: a) die Firefox-Extension VideoDownloader, mit deren Hilfe Streaming-Videos von YouTube und Konsorten ihren Weg auf die Festplatte finden (inklusive passender Wiedergabesoftware: FLV-Player oder VLC (Portable)) und b) die Umgehung des Datei-Speicherlimits von WordPress.com (50 MB): einen Dateiablage-Dienst seiner Wahl nutzen und die Anhänge, die dort in einem „public folder“ liegen, verlinken. eSnips bietet hierzu sogar einen tollen Assistenten, der ein Widget für das eigene Blog erstellt (kann in der Sidebar bewundert werden).
OpenBC / Xing
Das letzte große „Fassl“, das von Stefan aufgemacht wird, hat die Businessplattform OpenBC (die neuerdings Xing heißt – bescheuerter Name IMHO!) zum Inhalt. Auf Xing kann man ein Profil erstellen, mit persönlichen und beruflichen Daten füllen und sich auf die Suche nach (geschäftlichen) Kontakten begeben bzw. gefunden werden. Dazu ist es vorteilhaft, möglichst viele Profildaten zu hinterlassen – die übrigens nur angemeldeten Xing-Nutzern zugänglich sind. Eine weitere Möglichkeit, an neue Kontakte zu kommen, ist das Engagement in themenspezifischen Gruppen (ähnlich Usenet).
Da Xing neuerdings an der Börse ist, gibt es natürlich auch Premium-Accounts, die knapp 6€/Monat kosten. Mit ihnen hat man sehr viel mächtigere Suchfunktionen zur Verfügung und kann auch Nachrichten an andere Nutzer schicken (ansonsten nur empfangen). Wer gerne wissen möchte, was die Premiumversion noch besser kann als die Pöbelversion, darf sich gerne an Stefan wenden ;-)))
Web 2.1?
Zum Schluss noch eine Diskussion über die Zukunft bzw. den Ausverkauf von „Web 2.0″: werden die Global Player alle innovativen Ideen einkaufen, wie zum Teil schon geschehen? Werden die heutigen „Web 2.0″-Dienste kostenpflichtig? Entstehen neue Gebührenmodelle? Wie sieht es mit Datensicherheit bzw. Data Mining/Privacy aus?
Als krönender Abschluss, der zum Nachdenken anregt, haben wir uns die deutsche Version von Google Epic angesehen….
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Datenschutz
Malte vom Spreeblick schreibt über „Über-Überwachung“ und Datenschutz und stellt sich die Frage, ob Datenschutz „obszön ist angesichts von Schuhbombern, U-Bahn-Bombern, Flugzeugbombern und Bombenbombern“. Und verlinkt auf einer hervorragende Flash-Animation, die sich vor allem im Datenschutz unbeleckte Leute unbedingt ansehen sollten: http://www.stereostil.de/jo/panopticom/swf/index.htm
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ePortfolio-Systeme
Anlässlich des Übungsauftrags zum 19. 12. folgt hier ein Beitrag über ePortfolio-Systeme:
Welche technischen Umsetzungsformen von ePortfolios gibt es derzeit?
Die Entwicklung von ePortfolios befindet sich noch in einem frühen Stadium, und es gibt noch keine einheitliche Richtung. Wilson (2005) stellt fest:
„Dedicated e-Portfolio tools of the “first generation” (e.g. OSPI) tend to be transitional and enterprise-oriented. Current tools under development (e.g. ELGG) look more intersectional, but are evolving towards aggregation“.
(Wilson 2005: 26)
Aus technischer Sicht lässt sich festhalten, dass der derzeitige Standard (X)HTML ist; ein Format, das zwar sehr gut von Menschen gelesen und verarbeitet werden kann, um so schlechter jedoch von Computern. Künftige Systeme werden möglicherweise ein maschinenlesbares XML-Format verwenden.
Schaffert (2006) stellt zudem fest:
„Es gibt kein Tool, dass für alle Prozesse des EPortfolios, für alle möglichen Zwecke, alle Zielgruppen und technologische Voraussetzungen (was ist bereits vorhanden oder wird auch benötigt?) gleichermaßen geeignet ist.“
(Schaffert 2006: 60)
Zusammenfassung: Derzeit gibt es eine Reihe von verschiedenen Systemen: LMS (Moodle), PLEs/Personal Learning Environments (ELGG), E-Portfolio-Tools (Pebblepad), CMS/Content Management Systems (Joomla), Personal-Publishing-Tools (Weblogs, Wikis), …, die alle auf verschiedene Aspekte zielen; es gibt (noch?) kein einheitliches System.
Ist die Kombination eines Weblogs mit weiteren Diensten (und deren Vernetzung mit Tagging, RSS, etc) ein ePortfolio?
„Ein Portfolio ist eine gezielte Sammlung von Schülerarbeiten, mit der die Geschichte der Anstrengungen, Fortschritte und Leistungen einer Schülerin, eines Schülers erzählt wird. Im Portfolio sollten die Selbstreflexionen der SchülerInnen und ihre aktive Beteiligung an der Auswahl der Portfolioinhalte, der Auswahlkriterien und der Beurteilungskriterien zu erkennen sein.“
(Arter 1990 zit. n. Schaffert 2006: 6)
Nach dieser Definition kann ein (vernetztes) Weblog sehr wohl als ePortfolio dienen, da es durch die chronologische Sortierung, die eindeutige Lokalisierung von Informationen (in Form von Beiträgen, die über Zeitstempel und Permalink verfügen) und Kategorisierung (durch Tags) sowohl als persönliches Lernprotokoll als auch als Selbstdarstellung (v. a. in Verbindung mit anderen Diensten) dienen kann (vgl. Baumgartner 2005: 3). Auch Klampfer (2005) stützt diese Ansicht: er schlägt vier Module vor, die ein ePortfolio-System besitzen sollte: 1) ein System zur Verwaltung digitaler Objekte (z. B. eSnips), 2) ein Content Management System (z. B. statische Seiten im Weblog), 3) ein Modul zum reflexiven Lernen (das Weblog an sich) und 4) Kommunikationsmöglichkeiten und Social Networking (vgl. Klampfer 2005: 16). All diese Dinge lassen sich bereits heute verwenden und vernetzen (Links, Trackbacks, RSS, …).
Was haben PLEs und ePortfolios gemeinsam? Was unterscheidet sie?
Die Gemeinsamkeit von Personal Learning Environments (Wikipedia-Artikel gerade angelegt; wer möchte mithelfen?) und ePortfolios liegt meines Erachtens in der Offenheit ihrer Strukturen. Beide sind im Idealfall das ganze Leben lang verfügbar und begleiten den Lernenden überall hin.
Die Unterscheidungsmerkmale ergeben sich durch die Bezeichnung „ePortfolio“, die eigentlich nur ein Überbegriff für verschiedene Modelle und ihre Zielsetzungen ist (Entwicklungsportfolio, Kursportfolio, Lehrportfolio, Laufbahn-Portfolio, Aufnahme-Portfolio, …, vgl. Hornung-Prähauser/Hilzensauer 2006). Mehr kann ich dazu leider auch nicht sagen; deswegen würde ich mich sehr über Kommentare zu diesem Thema freuen!
Wie würde ein ideales ePortfolio aussehen? Was müsste alles enthalten sein? Ist das derzeit realisierbar?
Meiner Meinung nach vereint ein ideales ePortfolio alle oben genannten Dinge miteinander. Es sollte gleichzeitig als Selbstdarstellung und persönliches Lern- und Reflexionstool sein. Wenn man die Forderungen von Klampfer (2005) berücksichtigt, müsste ein solches System viele Features besitzen: ein ausgeklügeltes Dateimanagement, ein Content Management System, ein Weblog, Kommunikationsmöglichkeiten wie Diskussionsforen, evtl. ein Wiki sowie Social Networking-Dienste (Bookmarks, Bilder, …) oder noch besser eine Schnittstelle zu bereits bestehenden Diensten. Meines Erachtens sind die technischen Hürden, die derzeit bestehen, das Hauptproblem. Es gibt noch keinen allgemein anerkannten Standard zur Kommunikation (auch maschinenlesbar) zwischen all diesen Modulen, auch wenn bereits daran gebastelt wird.
Quellen:
Arter, J. (1990): Using Portfolios in Instruction and Assessment. State of the Art Summary. o. O.
Baumgartner, P. (2005): Eine neue Lernkultur entwickeln. Kompetenzbasierte Ausbildung mit Blogs und E-Portfolios. In: Hornung-Prähauser, V. (Hg.) (2005): ePortfolio Forum Austria. Salzburg, 33-38. Online unter: http://www.peter.baumgartner.name/material/article/eportfolio_deutsch.pdf/download (17. 12. 2006)
Hornung-Prähauser, V./Hilzensauer, W. (2006): ePortfolio. Methode und Werkzeug für kompetenzbasiertes Lernen. Online unter: http://edublog-phr.kaywa.ch/files/eportfolio_srfg.pdf (17. 12. 2006)
Klampfer, A. (2005): Virtuelle Portfolios im Bildungsbereich. Online unter: http://teaching.eduhi.at/alfredklampfer/eportfolios_klampfer.pdf (17. 12. 2006)
Schaffert, S. (2006): E-Portfolio. Möglichkeiten und Herausforderungen. Vortrag. Swiss Centre for Innovations in Learning, St. Gallen: 28. 11. 2006. Online unter: http://edublog-phr.kaywa.ch/files/schaffert_endversion.pdf (17. 12. 2006)
Wilson, S. (2005): e-Portfolios. Vortrag. Universität Sydney: 23. 05. 2005. Online unter: http://www.cetis.ac.uk/members/scott/resources/eportfolio.ppt (17. 12. 2006)
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Kurstagebuch (IX)
12.12.2006
Zur Begrüßung gab es ein herzliches RTFM von Stefan, da einige von uns über nicht funktionierende Trackbacks klagten. Fakt ist aber, dass diese wirklich nicht funktionierten… ;-)
Auswirkungen von Trackbacks
Welche Reaktionen ein Trackback hervorrufen kann, auch wenn er von einem noch so kleinen, unbedeutenden ;-)) Weblog ausgeht, sieht man an zwei Blogeinträgen von Flo und Lisa. Während Flo etwas über Martin Röll schrieb und prompt einen Kommentar vom Meister himself erntete, bekam Lisa gleich einen eigenen Eintrag von Mario Sixtus gewidmet, der zweitwichtigsten Person der Blogosphäre nach Peter Glaser ;-))
WordPress
Nach den eingangs erwähnten Problemen mit Trackbacks und Pingbacks hier noch ein paar Tipps von unserem Kursleiter:
- Die Funktionen müssen aktiviert sein (Dashboard -> Einstellungen -> Diskussion -> „Versuche jedes verlinkte Weblog vom Artikel zu benachrichtigen (verlangsamt das Veröffentlichen).“)
- Trackbacks funktionieren immer (angeblich), solange die richtige Trackback-URL verwendet wird. Ein Kommentar dazu findet sich unter Lisis Kurstagebuch vom 05. 12.
- Pingbacks funktionieren automatisch (sofern die Funktion aktiviert ist, siehe oben), aber nach Stefans Aussage „hakt und öst“ es manchmal
- Eine Anleitung zum Troubleshooting findet sich unter http://www.optiniche.com/blog/117/wordpress-trackback-tutorial/ (das ist jetzt gleichzeitig ein Pingback-Test)
YouTube -> WordPress
Zuerst wollten wir ein Video von Google Video oder YouTube in unser Blog einbinden, doch WordPress.com hat eine neue Sicherheitsfunktion eingebaut, die HTML-Code mit aktiven Inhalten (JS, ActiveX, Multimedia-Objects, …) filtert. Für die beiden oben genannten Dienste gibt es jedoch Sonderlösungen, die in den WordPress-FAQs hier (YouTube) bzw. hier (Google Video) beschrieben sind.
Slideshare
Slideshare.net ist ein YouTube-Clone für Powerpoint- bzw. Impress-Präsentationen (Impress ist das PPT-Pendant in OpenOffice). Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen, da die Aufmachung und Bedienung wirklich bis aufs Auge dem Vorbild gleicht (was ja nichts Schlechtes ist von wegen Usability und so). Auch Slideshare bietet eine Embed-Funktion für das eigene Blog bzw. die eigene Webseite, aber auch hier funkt der WordPress-Filter dazwischen. Um die Funktionalität dennoch zu testen, haben wir das Ganze auf einer Wikispaces-Seite ausprobiert. War wirklich kinderleicht.
Google Notebook
Eigentlich wollten wir die Sharing-Funktionen von Google Notebook im Kurs-Kollektiv ausprobieren, aber dann hat sich keiner getraut, die Einladung von Stefan anzunehmen… also haben er und ich alleine an unserer Einkaufsliste gebastelt. ;-) Google Notebook bietet die Möglichkeit, jeden Schnipsel zu kommentieren und zu re-formatieren. Notebooks lassen sich mit Hilfe von „section headings“ etwas übersichtlicher gestalten und zum Schluss, wenn alles passt, als „public website“ für die Allgemeinheit freischalten.
Desktop-Suchmaschinen
Auf den Rechnern im Kursraum ist die Desktop-Suchmaschine Copernic installiert, die eine Alternative zur bordeigenen Windows-Suchfunktion darstellt. Der Umgang mit Copernic scheint relativ einfach zu sein, und man kann damit fast alles auf seinem PC finden, doch bisher habe ich für mich keinen Bedarf für eine solche Software gesehen. Ich lege meine Daten relativ strukturiert ab, und für meine Mediendateien verwende ich spezielle Datenbankprogramme (Advanced MP3 Catalog Pro und Googles Picasa). Aber vielleicht komme ich ja nochmal darauf zurück…
U3-USB-Sticks
Neben den Portable Apps gibt es noch eine weitere Möglichkeit, Programme ohne Installation auf einem fremden Rechner auszuführen. So genannte U3-USB-Sticks besitzen zwei Partitionen: die Firmware und das Launchpad liegen auf einer CDFS-Partition, die dem Wirtsrechner ein CD-Laufwek vorspiegelt, die U3-Applikationen und die Nutzerdaten hingegen finden in einer klassischen FAT-Partition Platz. Der Vorteil von U3 ist, dass die so ausgeführten Anwendungen keine Datenspuren auf dem Wirtsrechner zurücklassen, andererseits braucht man dazu eigene Hardware und erhält dafür eine Funktionaliät, die man ggf. auch mit normalen Portable-Versionen erreichen kann (richtige Konfiguration vorausgesetzt).
Das wars auch schon wieder, bis zum nächsten Mal soll es einen Übungsauftrag im Blackboard geben. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! ;-)
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Testbeitrag für Slideshare
Das ist ein Testlink auf eine Slideshare-Präsentation von Stefan…
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WP-Themes und Permalinks
Nach einem tollen Lob von Sigi habe ich festgestellt, dass mein ausgewähltes Theme in WordPress keine Permalinks/Trackback-Adressen anzeigt. Ich habe mich dann durch alle verfügbaren (und halbwegs brauchbaren) Themes geklickt, aber die Permalinks werden fast nirgendwo angezeigt… jetzt habe ich mir eines von den wenigen ausgesucht, aber so wirklich toll ist das auch nicht.
Wer einen Trackback auf ein WordPress-Blog setzen möchte, aber die entsprechende Adresse nicht findet, nimmt einfach die Adresse des Beitrags (wird in der Adressleiste angezeigt) und hängt ein „trackback/“ dahinter, z. B.
http://gigl.wordpress.com/2006/12/12/wp-themes-und-permalinks/trackback/
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Neues Buch von Lawrence Lessig
Gerade auf Heise gelesen:
„Der Stanforder Rechtsprofessor Lawrence Lessig hat die über ein Wiki kollaborativ überarbeite zweite Auflage seines Klassikers „Code and Other Laws of Cyberspace“ über die drohende Totregulierung des Internet zum Download und Kauf freigegeben. Interessierte können die neue, englischsprachige Version mit ihrem eindringlichen Appell zur vorausschauenden Wahrung von Netzfreiheiten auf einer gesonderten Website unter der Lizenz „Creative Commons Attribution-ShareAlike 2.5″ kostenlos herunterladen oder in Druckform bei Online-Shops zu einem Preis zwischen knapp 13 und 16 US-Dollar bestellen. [...] Lessig setzt mit der weitgehend freien Veröffentlichung der Neuauflage sowie seiner anderen Werke seine „Lehre“ selbst in die Praxis um. Er ist zudem die treibende Kraft hinter der „Creative Commons“-Bewegung (CC).“
(Quelle: Heise News-Ticker: Lawrence Lessig veröffentlicht Code v2)
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Kurstagebuch (VIII)
05.12.2006
Zu Beginn des Kurses stellte Stefan ein paar bedeutende Blogs zum Thema Web 2.0 vor, die auch in seinem Bloglines-Account abrufbar sind: den Elektrischen Reporter, Wortfeld.de und das Weblog von Martin Röll. Außerdem sprach er kurz über die beiden Antispam-Dienste Spamgourmet und TemporaryInbox. Während Spamgourmet aufgrund seiner Web 0.9-Oberfläche (maximal) keine weitere Beachtung fand, erklärte er kurz die Vorzüge von TemporaryInbox. Trotzdem finde ich Spamgourmet um Längen besser. Das Tolle daran ist, dass man die Seite nach der Einrichtung im Normalfall nie wieder besuchen muss und trotzdem seine richtige E-Mail-Adresse effektivst vor Anmelde-Spam schützen kann.
E-Learning
Das Hauptthema der heutigen Sitzung war E-Learning. Nachdem wir letzte Woche als Übungsauftrag einige Artikel dazu im Blackboard lesen mussten, war heute eine Gruppendiskussion zu einer selbst gewählten Frage angesagt. Die Ergebnisse dieser Diskussion sind auf einer eigenen Wikispaces-Seite abrufbar (Teilnehmer: Elke, Sigi und ich). Da wir natürlich auch die Diskussionen der anderen Gruppen nachlesen wollen (bzw. sogar müssen – Übungsauftrag bis zum nächsten Mal), standen wir vor dem Problem, wie wir die jeweiligen Adressen an die anderen weitergeben. Wir sind dann auf zwei Lösungen gekommen: a) ein gemeinsames del.icio.us-Tag und b) eine wikispaces-Übersichtsseite.
Trackbacks
„Als Trackback bezeichnet man eine Funktion, mit der Weblogs Informationen über Backlinks in Form von Reaktionen bzw. Kommentaren durch einen automatischen Benachrichtigungsdienst untereinander austauschen können. [...] Sie ermöglicht den Bloggern festzustellen, ob auf ihren eigenen Eintrag in einem anderen Weblog Bezug genommen wird. Dazu werden zwischen den beteiligten Weblogs nach einem festen Protokoll Daten ausgetauscht, die die Beziehung zwischen den betreffenden Einträgen herstellen.“ (Trackback. In: Wikipedia, die freie Enzyklopädie), Trackbacks erzeugt man beim Schreiben eines neuen Beitrags, indem man die Trackback-Adresse im Ziel-Blog sucht und in das entsprechende Adressfeld im WordPress-Editor einfügt. WP erzeugt dann beim Veröffentlichen des Artikels automatisch einen Trackback. Die Funktion kann hier getestet werden.
Informationsablage (Fortsetzung)
Als Alternative zur FF-Extension Scrapbook, die prinzipbedingt nur auf einem einzelnen Computer zugänglich ist, haben wir noch das Google Notebook kennen gelernt. Es ist mit Hilfe eines Google-Accounts zugänglich und bietet den Vorteil, dass es online verfügbar und außerdem „shareable“ ist und somit dem Web 2.0-Grundgedanken voll entspricht. Auch für das Google Notebook gibt es eine Firefox-Erweiterung.
Das wars auch schon wieder für heute ;-)
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Isolatr Beta
Gerade eben gefunden: Isolatr Beta, die Alternative zu Myspace & Co….
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